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Zucker

 

 

 

 

 

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Wir Deutsche verzehren sieben Esslöffel voll Zucker am Tag - also rund 100 Gramm (410 kcal). Das entspricht der Menge von 33 Stückchen Würfelzucker am Tag oder durchschnittlich 36 Kilogramm Zucker im Jahr.

Tatsächlich rühren wir zu Hause in Kaffee oder Kuchenteig nur ein Viertel dieser Zuckermenge. Rund dreiviertel davon - 26 Kilogramm - erhalten wir durch die Lebensmittelindustrie. Die füttert uns mit süßen Riegeln wie Mars und Milky Way, Lila Pause und anderen süßen Überflüssigkeiten, mit Bonbons und Schokolade, Gummibärchen und Nougatcreme, mit Keksen und Kuchen, löslichem Kakaopulver, Fruchtjoghurts und Milchmixgetränken.

Doch nicht genug.

Nichts ahnend essen wir Zucker, wo wir ihn überhaupt nicht vermuten, etwa in Fischkonserven, Tiefkühlkost und Tütensuppen, in Senf und fertigen Salatsaucen sowie im Tomatenketchup. Moderne Nahrungsmittel enthalten also neben versteckten Fetten auch noch versteckte Zucker.

Mehr noch. Wir essen auch dann Zucker, wenn Zucker gar nicht auf der Packung angegeben ist. Dieser technische Zucker geht auch nicht mit in die Zuckerverzehr-Statistik ein, denn die Produkte dürfen zuckerfrei deklariert werden. Der Industriezucker wie Glukosesirup, Maltose, Fructose, Laktose und modifizierte Stärke sind unserer Gesundheit und unseren Zähnen genauso abträglich wie die Saccharose im Haushaltszucker.

Zucker ist nämlich nicht nur süß, sondern ein vielfältig verwendbarer und billiger Werkstoff der Lebensmittelindustrie. Lebensmitteltechniker verwenden Zucker deshalb als Stabilisator, Konsistenzverbesserer und Füllstoff für viele industriell gefertigte Nahrungsmittel. So besteht etwa Tomatenketchup zur Hälfte aus Zucker.

Viele Menschen werden inzwischen von dem Zuviel an Zucker krank. Mediziner sprechen von "modernen Zuckerkrankheiten".

Zucker ist kein Nahrungsmittel, sondern ein Genussmittel.

Man kann Zucker natürlich durch Saccharin oder andere Zuckeraustauschstoffe ersetzen. Ganz "natürlich" ist die Verwendung dieser Substanzen aber nicht, obwohl sich der Verdacht, dass sie Krebs erregen würden, nicht bestätigen ließ.  In große Mengen jedoch regen sie den den Appetit an, vor allem in Getränken, die keine weiteren Nährstoffe enthalten, wie beispielsweise Light-Cola.

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Stand: 19. Februar 2008
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