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Mediterrane Kost

 

 

 

 

 

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Genuss und  Lebenfreude

Nach wissenschaftlicher Definition wird unter dem Begriff „mediterrane Kost“ die traditionelle Ernährungsweise in Südeuropa, speziell Süditalien und Griechenland verstanden. Sie lässt sich folgendermaßen charakterisieren:

bullet...Vielfalt an pflanzlichen Lebensmitteln als
Hauptbestandteile der täglichen
Ernährung
(Gemüse, Obst, Brot, Teigwaren
und andere Getreideprodukte, Hülsenfrüchte
und Nüsse); möglichst wenig verarbeitet;
frisch je nach Saison und Region;
 
bullet...Olivenöl als Hauptfettquelle
 
bullet...Milchprodukte, vornehmlich Joghurt und
Käse, täglich in geringen bis mäßigen
Mengen;
 
bullet...Fisch (und Geflügel) mehrmals pro Woche
in mäßigen Mengen;
 
bullet...Fleisch seltener in geringeren Mengen;
 
bullet...Wein regelmäßig in Maßen zu den
Mahlzeiten.
 
bullet...Mehr Bewegung und mehr Sport.

Hinsichtlich ihrer Nährstoffzusammensetzung zeichnet sich die mediterrane Ernährungsweise im Vergleich zu der im Westen üblichen wie folgt aus:

  1. Geringerer Gehalt an unerwünschten
    Inhaltsstoffen (wenig gesättigte Fettsäuren,
    wenig Transfettsäuren; geringer Cholesterin-
    und Puringehalt; wenig Salz und Zucker);
     
  2. Höhere Anteile ernährungsphysiologisch
    wünschenswerter Bestandteile (hoher Gehalt
    an komplexen Kohlenhydraten und
    Ballaststoffen sowie an einfach
    ungesättigten Fettsäuren);
     
  3. Reich an Vitaminen und Mineralstoffen;
     
  4. Reich an sekundären Pflanzenstoffen (z.B.
    Antioxidantien)

Aufgrund ihrer Zusammensetzung ist die mediterrane Ernährung insbesondere zur
Prävention von kardiovaskulären Risikofaktoren
wie Dyslipidämien, Bluthochdruck,
Diabetes mellitus und Übergewicht, von Krebserkrankungen, insbesondere Dickdarmkrebs
sowie auch einer Reihe gastrointestinaler Erkrankungen wie Divertikulose und Gallensteine
geeignet und zu empfehlen.

Die Bedeutung der für die mediterrane Kost typischen hohen Zufuhr an einfach ungesättigten Fettsäuren durch Verwenden von Olivenöl wurde in zahlreichen epidemiologischen und kontrollierten Studien untersucht. Die positiven Auswirkungen der einfach ungesättigten Fettsäuren gelten inzwischen insbesondere im Hinblick auf die günstige Beeinflussung des Serumlipidprofils (Senkung des „bösen“ LDL-Cholesterins,
keine ungünstige Wirkung auf das „gute“ HDL-Cholesterin) als unstrittig.

Auch die kardio- und tumorprotektiven Wirkungen einer hohen Zufuhr von natürlichen Antioxidantien werden zunehmend erkannt. Neben den antioxidativen Vitaminen (Vitamin E und C) und b-Carotin richtet sich das Forschungsinteresse in jüngster Zeit vor allem auf die
sekundären Pflanzenstoffe (u.a. Flavonoide und andere Polyphenole), denen potente antioxidative Eigenschaften zugeschrieben werden. Diese finden sich in der mediterranen Kost aufgrund des reichlichen Verzehrs von Obst, Gemüse und Olivenöl in einer noch nicht bezifferbaren Vielfalt.

Die traditionelle mediterrane Ernährungsweise bietet in exzellentes Beispiel, wie die bestehenden Empfehlungen zur Nährstoffzufuhr in eine geschmacklich attraktive Kost umgesetzt werden können. Noch immer werden häufig Ernährungsratschläge erteilt, bei denen Verbote und Einschränkungen dominieren und die bei Patienten und Verbrauchern den Eindruck erwecken, eine gesunde Ernährung bedeute Verzicht und Mangel an Genuss und die infolgedessen kaum akzeptiert und befolgt werden.

Die mediterrane Kost hingegen, die Genuss und Lebensfreude symbolisiert, könnte für viele Menschen zu einer schmackhaften (und damit dauerhaften) gesunden Alternative
zur bisherigen fettreichen und ballaststoffarmen Ernährung werden.

Die Empfehlung zur Mittelmeerkost war auch Thema einer Konferenz von 50 führenden Wissenschaftlern aus Europa und Amerika im Januar 2001 in London. Die beschriebenen gesundheitsfördernden Wirkungen der mediterranen Ernährung wurden dabei in einem Konsenspapier erneut betont.

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Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 19. Februar 2008
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