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Gentechnisch veränderte Lebensmittel

Vorsicht contra Hysterie

Neben dem medizinisch – pharmazeutischen Bereich entwickelt sich derzeit primär der Bereich pflanzlicher Urproduktion und der Ernährungssektor mehr und mehr zu einem Anwendungsbereich der Gentechnik. 

Viele Verbraucher sehen hier Gefahren für ihre Gesundheit. Sie sind auch verunsichert in ihrer Meinungsbildung, da es oft an objektiver Aufklärungsarbeit fehlt.

Was ist Gentechnik und wie funktioniert sie?

Alle Lebewesen sind in der Lage sich zu vermehren und ihre Eigenschaften an ihre Nachkommen weiterzugeben. Diese Informationen sind gespeichert. Diese Bauanleitungen für Eiweiße steuern den gesamten Stoffwechsel und somit den Aufbau aller wichtigen Substanzen eines Organismus. Die Erbinformation liegt im so genannten DNA (Desoxyribonukleinsäure). Das sind große Moleküle die wie eine in sich gedrehte Strickleiter aussehen. Basenpaare stellen die Sprossen der Leiter dar. Diese wiederum beinhalten das Alphabet der Erbinformation.

Die Reihenfolge der Basen ist die Info für den Aufbau aller Eiweiße. Ein solcher Abschnitt des DNA-Moleküls wird als Gen bezeichnet.

In der Gentechnik wird nun (sehr vereinfacht dargestellt) ein Gen der entsprechenden Pflanze durch ein verändertes Gen ersetzt. „Konventionell“ also zum Beispiel durch Kreuzzüchtungen bei Pflanzen wird dies schon über Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte praktiziert. So entstanden beispielsweise die Nektarinen oder Jostabehren.

Unser Getreide ist so durch Einkreuzen immer wieder verbesserter und ertragreicherer Pflanzen entstanden.

Auch im Tierbereich wird das Verfahren über sehr lange Zeit durchgeführt. Weshalb sonst sieht ein Pudel aus wie ein Pudel, und nicht wie ein Wolf?

Durch Gentransfers ist es möglich, diese jahrelangen Züchtungen auch zeitlich zu kürzen.  Vorrangiges Ziel ist allerdings die Anfälligkeit der Pflanze gegenüber Krankheiten, die Optimierung züchterischer Verfahren und vor allem die Erzeugung spezifischer Resistenzen zu erreichen. Dabei haben Herbizid-, Virus-, Pilz- und Insektenresistenzen besondere wirtschaftliche Bedeutung.

Aber auch zur qualitativen Verbesserung von Pflanzen wird die Gentechnik eingesetzt.

Durch die Veränderung der Nährstoffzusammensetzung im Bereich der Vitamine und Eiweiße können in bestimmten Gebieten der Welt Mangelerkrankungen vermindert werden. So gibt es z. B. Reissorten, die Vitamin A bilden, die zum Schutz vor ernährungsbedingten Erblinden in den Entwicklungsländern beitragen.

Die Befürchtungen der Gentechnik Gegner lassen sich kurz in drei Punkten zusammenfassen:

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Positionseffekt

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Gentransfer

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Nachteile durch Einsatz von Breitbandherbiziden.

Von einem Positionseffekt spricht man, wenn eine nicht beabsichtigte Veränderung durch Einbau eines Gens hervorgerufen wird.

Beim Gentransfer befürchtet man, dass sich die Eigenschaften der Pflanzen auf andere Organismen übertragen.

Im Zusammenhang mit dem Einsatz von Breitbandherbiziden sehen die Gegner weitere Risiken. Zum Beispiel die Industrialisierung der Landwirtschaft, und das Ausrotten von Wildpflanzen.

Zwischen Hoffnung und Ängsten

Jede Technik birgt Chancen und Risiken. Die begleitende Sicherheitsforschung gerade bei der Gentechnik ist daher unentbehrlich.

Während allerdings hierzulande immer noch ein Mehr an Sicherheit gefordert wird, lockert man andernorts die restriktive Handhabung aufgrund gemachter Erfahrung. Das heißt, man nutzt die Chancen und versucht die Risiken auszuräumen.  

Was vielen Bürgern Angst macht ist sicherlich die Geschwindigkeit, in der Neuerungen über sie hereinbrechen und widersprechender Expertenmeinungen, die sie nicht mehr nachvollziehen können. Eine umfassende Information ist hier von großer Bedeutung. Nur wenn diese vorliegt, kann der mündige Verbraucher sich eine Meinung bilden. Wie sonst lässt sich erklären, dass sich der Verbraucher von gesunden Sojaprodukten abwendet, aber an der nächsten Imbissbude eine Currywurst bestellt. Ein perfektes Lebensmittel gibt es nicht, weder die Banane, noch die Tomate oder anderes haben heute die Nährstoffqualität wie ehedem.

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Was essen wir im Jahr 2050

Quelle: Institut für Lebensmittelwirtschaft und –information, Godesberger Allee 157, 53175 Bonn

Gen-Soja ]

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Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 19. Februar 2008
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