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Eis ist nicht gleich Eis

Eis - kühler Sommertraum an heißen Tagen.

Rund acht Liter davon lässt jeder Deutsche im Jahr auf der Zunge zergehen. Ob jung oder alt: Die Hersteller haben für jeden Geschmack eine eigene Kreation. Wer wissen will, was in seiner Eisportion steckt, sollte genauer hinschauen.

Nicht nur die Kleinen lieben Eis als Erfrischung an heissen Tagen

Eis ist nicht gleich Eis. Das merkt man schon beim Anblick der zahllosen bunten Verpackungen in der Gefriertruhe. Von der großen Familienpackung über kleine Schlemmerportionen hin zum bunten, schrillen Kindereis ist im Handel alles erhältlich, was das Herz begehrt. Da wird so mancher ratlos und die Auswahl im Hinblick auf Qualität fällt schwer. Ein gutes Eis Marke "Eigenproduktion" kommt mit wenigen Zutaten aus. Zum Grundrezept gehören: Milch, Eier, Sahne, Zucker und Früchte, Schokolade oder Vanilleextrakt. Für die industrielle Herstellung werden allerdings noch andere Zutaten verwendet: Molkeerzeugnisse, Milch, Zucker, Glukosesirup, Butterreinfett oder Pflanzenfett, eventuell Sahne, Emulgatoren, Stabilisatoren, Aroma und Beta-Carotin (Farbstoff) gehören dabei sozusagen zur Basisausstattung.

Kleine "Eiskunde": Was verrät die Verpackung?

Was zum Beispiel steckt hinter der Bezeichnung ...

bullet... Eiscreme? Von Eiscreme ist die Rede, wenn mindestens zehn Prozent Milchfett enthalten sind, ob aus Milch, Sahne oder Butter.
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... Einfacheiscreme? Die Eismasse hat einen deutlich geringeren Gehalt an Milchfett, aber mindestens noch drei Prozent.

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... Rahm- oder Sahneeis? Diese Eissorte enthält mindestens 60 Prozent Schlagsahne, das entspricht einem Milchfettanteil von mindestens 18 Prozent.

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... Milcheis? Ein Eis wird als Milcheis bezeichnet, wenn es mindestens 70 Prozent Milch enthält.

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... Cremeeis? Entscheidend bei dieser Eissorte ist der Anteil der Eimasse. Mindestens 270 Gramm Vollei oder 90 Gramm Eidotter müssen auf einen Liter Milch verwendet werden.

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... Fruchteis? Als Fruchteis darf die Eismasse bezeichnet werden, die mindestens 20 Prozent Obst enthält (bei Zitrusfrüchten reichen zehn Prozent).

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... Fruchteiscreme? Das Eis besteht hierbei zusätzlich noch aus mindestens acht Prozent Milchfett.

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... Sorbet? Beim Sorbet müssen mindestens 25 Prozent Früchte verarbeitet werden (bei Zitrusfrüchten 15 Prozent).

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... Kunstspeiseeis? Das auch als Wassereis bekannte Schleckvergnügen muss keine der genannten Kriterien erfüllen. Es besteht meist aus einem Gemisch aus Wasser, Zucker, Fett, Farbstoffen und Aromen.

Ein Blick auf die Verpackung verrät außerdem, auf welche Weise dem Eis Aroma verliehen wurde: "Natürliche Aromen" suggerieren, dass dem Produkt der natürliche Rohstoff direkt und unverfälscht zugesetzt wird. In Wirklichkeit handelt es sich aber um eine Substanz, die erst durch bestimmte Herstellungsverfahren aus einem natürlichen Ausgangsmaterial gewonnen wird. "Naturidentische Aromen" werden künstlich hergestellt und entsprechend der natürlichen Substanz nachgebaut, also kopiert. "Künstliche Aromen" dagegen haben kein natürliches Vorbild. Sie sind Kreationen aus dem Labor der Lebensmittelindustrie.

Zu den wichtigen Informationen auf dem Etikett gehört auch das Haltbarkeitsdatum. Ist es überschritten, wird das Eis oft pappig. Das kann bei kleineren Eispackungen schon mal vorkommen, denn dort ist die Angabe des Haltbarkeitsdatums nicht vorgeschrieben.

Worauf beim Einkauf zu achten ist

bulletSpeiseeis ist ein idealer Nährboden für Bakterien. Darum muss bei der Herstellung, aber auch bei der Lagerung auf Sauberkeit und ausreichende Kühlung geachtet werden.
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Achten Sie darauf, dass die Gefriertruhe im Handel nicht vereist ist und eine Temperatur von -18 Grad Celsius vorweist.

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Legen Sie die Eispackungen erst ganz zum Schluss in den Einkaufswagen.

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Packen Sie das Eis möglichst schnell in eine Kühltasche oder wickeln Sie es in Zeitungspapier ein.

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Bereits angetautes Eis sollte nicht mehr eingefroren werden.

Wer lieber das frische, selbst gemachte Eis aus der Eisdiele um die Ecke schleckt, sollte ebenfalls einen kritischen Blick riskieren. Immer wieder einmal tauchen Meldungen über mangelnde Hygiene hinter der Eistheke auf. Ein Kennzeichen dafür ist das Aufbewahrungswasser der Eisportionierer. Schwimmen sie im Trüben, ist Vorsicht geboten. Leicht können sich dort Keime ansiedeln, die auf die jede neue Portion übertragen werden können.

In vielen Reformhäusern und Naturkostläden wird mittlerweile auch "Bio-Eis" angeboten. Es besteht aus natürlichen, ökologisch erzeugten Zutaten und kostet rund ein Viertel mehr als herkömmliches Eis.

Zum Schluss noch eine Anmerkung für die Figurbewussten:

Auch wenn Eis nicht zu den Grundnahrungsmitteln gehört, so liefert es dennoch zusätzliche Nährstoffe und Kalorien. Neben einem Anteil an Calcium enthält es auch jede Menge Fett und Zucker. Zwei Kugeln Eis schlagen zum Beispiel mit ca. 250 Kilokalorien zu Buche. Das ist so viel wie eine Zwischenmahlzeit.

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Copyright © 2001.
Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 19. Februar 2008
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