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Wachstumshormon

 

 

 

 

 

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Der Gegenspieler des Alterns

Das Superhormon HGH

Einige Forschungsstudien, einschließlich einer sehr bekannten von Daniel Rudman und seinen Kollegen am Medical Kolleg in Milwaukee, haben gezeigt, dass die Injektion von Wachstumshormonen wie ein Jungbrunnen wirkt - selbst für Leute über fünfundsechzig. In der Rudman Studie über die 1991 im New England Journal of Medicin berichtet wurde, verloren Männer, denen man sechs Monate lang Wachstumshormone gespritzt hatte, Fett und gewannen an reiner Körpermasse. Die Forscher berichteten, dass die Männer in ihrer Körperstruktur um fünfzehn Jahre jünger wirkten.

Rudmans bahnbrechende Untersuchung war die Initialzündung für einen weltweiten Boom, die Hormone - und insbesondere das HGH - zu erforschen. Seitdem wird in Tausenden Studien weltweit das Wachstumshormon und sein Einfluss auf das Altern analysiert. Allein das National Institut of Aging in den USA untersucht in einer Fünf-Jahres-Studie an neun verschiedenen Kliniken, ob sich durch HGH das Altern verzögern oder vielleicht sogar aufhalten lässt.

Seither wurden eine Vielzahl von Eigenschaften des Human Growth Hormone erkannt und in klinischen Studien bestätigt, darunter:

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Gesteigerte Immunabwehr

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Massiver Körperfettverlust

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Zunahme von Muskeltonus und -stärke

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Abnahme der Faltenbildung

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Bessere Gedächtnisfähigkeit

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Höherer Energielevel

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Niedriger Blutdruck

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Stärkere Knochen

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Schneller Wundheilung

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Dickere Haut

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Höheres "gutes" HDL-Cholesterin, niedrigere "schlecht" LDL-Werte

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Erfüllteres Sexualleben

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Besserer Schlaf

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Weniger chronische Krankheiten

Nach sechs Wochen hatten Studienteilnehmer, denen das Wachstumshormon verabreicht wurde, im Schnitt einen Muskelzuwachs von 8,8%, ohne ihren Körper in irgendeiner Form zu trainieren, bei gleichzeitigem Fettverlust von rund 14,4 Prozent - ohne Diät. HGH baut Muskelgewebe auf, Fettgewebe ab und fördert die Hautdicke.

Das Wachstumshormon existiert nur wenige Minuten

Das Wachstumshormon hat eine Halbwertzeit von nur 5 bis 6 Minuten im Blut. Es wird zu 75% im Schlaf abgegeben und erreicht seinen höchsten Wert in der Pubertät.

Mit zunehmenden Alter nimmt das HGH kontinuierlich ab. Die Abgabe (Sekretion) des Wachstumshormon fällt um 10 - 15 Prozent in jedem Lebensjahrzehnt ab. Nach dem 60. Lebensjahr erreicht der HGH-Level nicht einmal mehr ein Viertel des Wertes eines 20-Jährigen. Obwohl die Rezeptoren auf der Hypophyse in jedem Alter voll funktionsfähig sind, wird durch eine Verminderung der Second messangers wie dem zyklischen AMP anscheinend auch die Hormonausschüttung vermindert.

Das verwundert um so mehr, da bisherige Untersuchungen zeigten, dass der alternde Mensch in der Lage währe, genauso viel HGH wie ein Junger zu erzeugen, vorausgesetzt die Produktion würde adäquat stimuliert. Die Ursache der rapiden Abnahme müssen daher in der Diskommunikation der Hormone untereinander liegen.

Viele Effekt des Älterwerdens sind, so viel läst sich heute bereits sagen, zumindest zum Teil auf einen Wachstumshormonmangel zurückzuführen. Wachstumshormonmangel ist ein natürlicher Prozess im Organismus und führt dazu, dass sich beispielsweise Körperproportionen ändern. Wieweit allerdings diese Prozesse durch die Substitution von Wachstumshormon reversibel sind, ist bis heute noch nicht vollständig geklärt.

Mangel an Wachstumshormon dürfte die Hauptursache für Mangelhafte Immunreaktionen, degenerative Erkrankungen und vorzeitiges Altern sein. Wieweit HGH das Altern des Menschen verzögern kann, lässt sich nach heutigem Wissensstand noch nicht verlässlich prognostizieren, sämtliche Indizien sprechen aber vehement dafür.

Unerwünschte Nebeneffekte

Diese Untersuchungsergebnisse öffnen uns die Augen für den besonderen Einfluss des Wachstumshormons. Hormonspritzen sind allerdings ein gefährlicher Weg, um Fett ab- und Muskeln aufzubauen. Die Injektion dieses wirkungsvollen Hormons hat starke Nebenwirkungen, nämlich die Drosselung der natürlichen Freisetzung des Hormons und ein erhöhtes Risiko, Diabetes zu entwickeln. Es ist auch noch nicht ausreichend erforscht, inwieweit das Wachstumshormon auch bösartige Krebszellen zum Wachsen anregen kann. Es gibt Hinweise, dass durch HGH unter Umständen das Krebsrisiko vergrößert wird.

 

HGH kann auch über die Ernährung angeregt werden

Glücklicherweise muss man nicht Wachstumshormon injizieren, um Fett zu verbrennen und Muskeln aufzubauen. Sie müssen nur anaerob trainieren und sich entsprechend ernähren. Das Wachstumshormon kann durch die Ernährung angeregt werden, vor allem durch die Einnahme von Arginin, Ornitin und Galanin (Aminosäuren, die z.B. in Hülsenfrüchten enthalten sind), wenn man sich vorerst eine Hormonersatztherapie ersparen will.

Übrigens gibt es eine andere Phase, in der das Wachstumshormon freigesetzt wird, die nichts mit Sport zu tun hat: der Schlaf - genau gesagt die Stufe zwischen 3 und 4 vor der REM-Phase (Rapid Eye Movement). In dieser Zeit bereitet sich Ihr Körper auf den nächsten Tag vor. Je besser die Schlafqualität, desto mehr Wachstumshormon wird im Schlaf freigesetzt.

Aber wie lässt sich die Hormonfreisetzung im Schlaf maximieren? Nehmen Sie einen Eiweißdrink (wenig Fett, wenig Kohlenhydrate), bevor Sie zu Bett gehen. Dieser Snack wird die Hormonfunktionen, die eine maximale Sekretion von Wachstumshormon ermöglichen aktivieren. Wenn Sie hingegen vor dem Zubettgehen etwas Kohlenhydratreiches zu sich nehmen, haben Sie alles getan, um die Freisetzung des Wachstumshormons zu verhindern. Warum? Weil Sie den Insulinspiegel erhöht haben und Insulin die Sekretion des Wachstumshormons aus der Hypophyse verzögert. Daher ist auch das sogenannte Schlafparadox eine der Folgen, wenn man sich außerhalb des Optimums befindet: Sie schlafen länger, fühlen sich aber beim Aufwachen immer noch groggy. Im Optimum kehrt sich das Schlafparadox allerdings in sein  Gegenteil um: Sie brauchen weniger Schlaf, sind aber beim Aufwachen klarer. Wenn Sie also im Schlaf von den hormonalen Gewinnen anaerober Übungen profitieren wollen, bleiben Sie im Optimum.

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Stand: 19. Februar 2008
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