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Schildrüsenhormone

 

 

 

 

 

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Der Regulator des Organismus

Die Schilddrüse ist der oberste Dirigent des Hormonsystem. Das ist der Grund, warum jedes Screening-Programm der modernen Hormonlehre auch die Bestimmung von Schilddrüsenhormonen bzw. eines sehr sensiblen Parameters, nämlich des TSH-Wertes, beinhalten sollte.

Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ, das wie ein kleiner Schild unterhalb des Kehlkopfes liegt, kaum 20 Gramm schwer und nicht zu ertasten ist. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, aus Jod und anderen Substanzen Hormone herzustellen und in die Blutbahn abzugeben.

Die Schilddrüsenhormone regeln sämtliche Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper und halten sie im Gleichgewicht. Sie steuern:

bulletdie Temperatur des Körpers bzw. die Wärmeproduktion
bulletWachstum und Entwicklung des Organismus
bulletden Stoffwechsel
bulletdie Gehirnreifung beim Neugeborenen
bullet

das Verhalten

Schilddrüsenüber- und -unterfunktion

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kommt es zu einer gesteigerten Ausschüttung der Schilddrüsenhormone. Dadurch wird der gesamte Stoffwechsel hochgefahren, die Fettverbrennung und Energiefreisetzung erhöht. Der Organismus läuft auf Hochtouren, Körpertemperatur und Herzfrequenz steigen, Herzrasen tritt meist auf. Schlaflosigkeit, Zittern, Schwitzen, Durchfall, aber auch ein gesteigerter Appetit, ohne jedoch an Gewicht zuzunehmen, können die Folge sein.

Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) basiert auf einem systemischen Irrtum. Es mangelt dem Körper an den Schilddrüsenhormonen, oft weil zu wenig Jod aus der Nahrung vorhanden ist, um die Hormone in ausreichender Menge zu produzieren. Dadurch sinkt der Hormonspiegel im Blut. Dieser Mangel wird an die Hypophyse im Gehirn weitergeleitet, die daraufhin die Schilddrüse zur vermehrten Hormonproduktion anregt. In ihrem Bestreben, sich der Situation anzupassen, vergrößert sich die Schilddrüse immer mehr, um auch noch die kleinsten Mengen Jod im Körper aufzuspüren und zur Hormonproduktion zu verwenden. Das hat zur Folge das die Schilddrüse wächst. Obwohl  sie anfangs praktisch keine Beschwerden bereitet, sind ab einem bestimmten Stadium Knoten im Hals tastbar, da sie immer mehr Platz im Hals einnimmt. Wegen der fehlenden Schilddrüsenhormone wird weniger Energie im Körper produziert, alle Vorgänge laufen langsamer und träger ab. Es kommt meist zu Konzentrationsschwächen, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Leistungsabfall und Frieren. Oft wird die Schilddrüsenunterfunktion auch von einer Depression begleitet.

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Stand: 19. Februar 2008
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